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2023/06/15 / Erste Group Research

Euro sollte sich befestigen

Auch während der letzten Monate blieb der Euro zum Dollar in einer Seitwärtsbewegung. Wir gehen davon aus, dass sich der Dollar in der zweiten Jahreshälfte abschwächen sollte. Grund ist, dass wir ein Abflauen der Konjunktur und der Inflation in den USA erwarten. Dies sollte den Märkten Gewissheit geben, dass es zu keinen weiteren Zinserhöhungen kommen wird.

Der Yen befindet sich in einer Abschwächungsphase zum Euro, aufgrund der Kontrolle des Renditeniveaus 10-jähriger japanischer Staatsanleihen durch die Bank of Japan. Demgegenüber sind deutsche 10-jährige Staatsanleihen derzeit mit einem Renditeniveau von rd. 2,4% vergleichsweise attraktiv gepreist. Nachdem die Kerninflation beider Währungsräume derzeit nahe beieinander liegt spricht daher aus fundamentaler Sicht einiges für den Euro.

Der Franken bewegt sich während der letzten Wochen in einer engen Handelsspanne zwischen 0,97 und 0,98. Aus fundamentaler Sicht profitiert der Franken weiterhin von einem deutlich niedrigeren Inflationsniveau im Vergleich zur Eurozone (2,2% J/J vs. 6,1% J/J im Mai), während sich aus der aktuellen Zinsdifferenz nur leicht Vorteile zu Gunsten des Euro ergeben.

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General information

AuthorErste Group Research
Date2023/06/15
Languagede
Product nameDevisen News
Topic in focusFX, Macro/ Fixed income
Economy in focusJapan, Switzerland, United States
Currency in focusSwiss Franc, US Dollar
Sector in focus-
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